Das Kürzel ETF steht für Exchange Traded Funds. Zu deutsch: börsennotierte Fonds. Diese Anlageform wird gerade von Privatanlegern und Vermögensverwaltern entdeckt. Im Jahre 2000 waren nur zwei EFT’s verfügbar. Aktuell kann unter fast 300 Papieren gewählt werden.
Die Vorteile liegen auf der Hand: ETF’s sind Investmentvihikel, die
vereinen. ETF’s sind passive Fonds. Dort sind Aktien, Renten, Rohstoffe oder Währungen in vorab definierter Zusammensetzung gebündelt. Es kann sowohl an steigenden, als auch an fallenden Notierungen partizipiert werden. Erwartet man z. B. einen steigenden DAX, kann ein DAX-ETF erworben werden, der die Kursentwicklung 1:1 nachvollzieht. Der Short-DAX-ETF profitiert von stagnierenden und fallenden Notierungen.
Das Hauptnutzen von ETF’s ist der preiswerte Zugang zu gut diversifizierten Märkten.
Wir setzen ETF’s immer dann ein, wenn wir taktisch oder strategisch in einem Sektor (z.B. europäische Telekommunikationswerte) oder einem Markt (z. B. DAX oder Dow Jones) Bewegungen erwarten.
Das passive Management reduziert die Verwaltungskosten drastisch. Deshalb schneiden die meisten ETF’s besser ab, als aktiv gemanagte Fonds. Durch den Börsenhandel spart man sich den kostenintensiven Vertrieb. Ausgabeaufschläge sind im ETF-Segment unbekannt.
Haben Sie schon einmal versucht, einen Investment-Fond zeitnah über die Fonds-Gesellschaft zu veräußern?
Zwei Dinge passieren: 1. Der Verkaufsauftrag wird zeitverzögert ausgeführt. 2. Der Verkaufspreis ist weder nachvollziehbar noch beeinflussbar.
Anders bei ETF’s. Hier werden kontinuierlich Kurse gestellt. Da die Zusammensetzung des ETF bekannt ist, kann jederzeit der faire Wert ermittelt werden. Die Preise sind deshalb nachvollziehbar.