Ich vergleiche die Geldanlage gern mit einem Unternehmen. Bei kleinen Unternehmen macht jeder alles. Wächst die Firma, bilden sich zunächst Gruppen, später Hierarchien.
Auch eine gute Vermögensanlage ist wohl strukturiert.
Schon bei Vermögenswerten von weniger als 100.000 Euro hat sich das Einziehen von Abteilungen oder Anlageschwerpunkten bewährt. Jeder dieser Anlageschwerpunkte bekommt spezielle Aufgaben zugewiesen. Wie bei einem guten Unternehmen, werden die Anlageschwerpunkte regelmäßig einem Controlling ausgesetzt. So ist eine effiziente und effektive Feinsteuerung gewährleistet.
Folgende Anlageschwerpunkte haben sich bewährt:
Die Fieberthermometer der Volkswirtschaften sind DAX, EuroStoxx, Dow Jones usw. In diesen Indizes sind die wichtigsten Unternehmen einer Wirtschaftszone zusammengefasst. Dieser Schwerpunkt bildet die Wertentwicklung der entwickelten Volkswirtschaften ab.
Es werden ETF’s eingesetzt.
Im Zeitalter der Globalisierung sind Beteiligungen an den aufstrebenden Ökonomien rund um den Globus aus einem modernen Portfolio nicht wegzudenken. Auf der anderen Seite sind die Risiken nicht zu vernachlässigen. Die richtige Mischung aus langfristigen Partizipationsprodukten ( ETF’s ) und teilgeschützten Anlagen mit (Deep-)Bonus- und Discountzertifikaten führt uns zum Anlageerfolg.
Die Zukunft gehört der Umwelttechnik, der Nanotechnologie, der Biotechnologie und der Medizintechnik!
Hier versuchen wir, die zukünftigen Trendsetter zu finden. Als Investitionsvihikel dienen Einzelaktien, börsennotierte Beteiligungsgesellschaften und passive, börsennotierte Fonds( ETF’s ).
Investments in Aktien werden nur in absoluten Ausnahmefällen eingegangen. Der Grund ist einfach: Aktien können steigen, fallen oder im Wert stagnieren. Ein Aktienkäufer profitiert nur von steigenden Notierungen. Damit ist die Erfolgswahrscheinlichkeit nur 33 %.
Trotzdem gibt es natürlich gute Gründe, in Aktien zu investieren. Besonderes Interesse gilt soliden, dividendenstarken Unternehmen, die jenseits von Kurssteigerungen eine auskömmliche Rendite versprechen.
Das Ziel dieses Anlageschwerpunkts ist die Erzielung regelmäßiger Einnahmen. Dies erreichen wir je nach Marktumfeld mit Pfandbriefen, (Staats- und Unternehmens-)Anleihen, Dividendenstrategien oder Deep Discount-Zertifikaten (als Festgeldersatz).
Ein kleiner Betrag wird zu spekulativen Zwecken verwendet. Das Ziel des Schwerpunkts Spekulation liegt jedoch nicht auf der Erzielung möglichst hoher Renditen.
Ganz im Gegenteil. Spekulative Engagements sind nichts anderes, als Positionen, die sich dem vorherrschenden Trend entgegenstellen. Jeder Trend bricht einmal. Dann schlägt die Stunde dieser Produkte. Im Grunde sind die Spekulationspositionen also nichts weiter, als Absicherungspositionen der trendfolgenden Investitionen in den übrigen Anlageschwerpunkten.
Optionen sind Kauf- oder Verkaufsrechte für Finanzprodukte. Sie können sowohl für Spekulationen als auch in konservativen Handelsstrategien eingesetzt werden. Gerade die konservative Variante schützt ein Wertpapierdepot vor hohen Marktschwankungen.
Wenn ich eine Aktie besitze, kann ich das Recht, die Aktie zu einem vorab festgelegten Preis von mir zu beziehen, vergeben. Der Käufer der Option wird dieses Recht nur dann wahrnehmen und von mir die Lieferung der Aktie fordern, wenn die Aktie an der Börse oberhalb des vereinbarten Preises gehandelt wird. Möglicherweise entgeht mir also ein großer Gewinn. Als Kompensation erhalte ich eine garantierte Prämienzahlung.
Dies ist ein Beispiel für eine risikoaverse Optionsstrategie. Im worst Case bin ich die Aktien los. Ansonsten darf ich stets die gezahlte Prämie behalten.
Über diesen einfachen Mechanismus gelingt es, bei ganz “langweiligen” Aktien zweistellige Jahresrenditen zu erzielen.
Optionsstrategien korrelieren kaum mit der Entwicklung der anderen Anlageschwerpunkte und sind deshalb ideale Instrumente, um die Volatilität des Gesamtdepots niedrig zu halten.