Art by Anita Bialas

In Deutschland ist die aktive Planung des eigenen Vermögensaufbaus erst durch die Diskussion um die private Altersvorsorge verstärkt in den Focus gerückt. Die bewusste Nutzung der Möglichkeiten der Kapitalmärkte hat aber immer noch den anrüchigen ”Touch” der Spekulation.

  • Wie kann es sein, dass man mit börsennotierten Finanzprodukten mehr Rendite erzielt, als mit Fonds oder Versicherungen?
  • Wieso machen das dann nicht alle?
  • Wer verliert eigentlich, wenn ich eine hohe Rendite erziele?

sind die häufigsten Fragen und Vorbehalte gegenüber Direktinvestments.

Hohe Renditen sind zunächst einmal suspekt. Zu präsent sind die Erinnerungen an Spekulanten, die Haus und Hof verloren haben, und wir alle kennen jemanden, der bereits mit Graumarktprodukten hereingelegt wurde. Hinzu kommt die Inkompetenz vieler Bank- und Anlageberater, die Provision mit Rendite verwechseln und ertragsarme Standardprodukte verkaufen.

Für einen erfolgreichen Vermögensaufbau sind zwei Dinge essentiell:

  1. Ich habe ein realistisches finanzielles Ziel (z. B. 7 % pro Jahr)
  2. Je geringer die Nebenkosten einer Investition ausfallen, desto einfacher ist die Erreichung des Ziels.

Ja, Sie haben richtig gelesen: Anstatt nach maximaler Rendite zu trachten, beschränken wir uns auf die Zielerreichung. Im Gegenzug reduzieren wir das Investitionsrisiko.
(Manchmal sind es die einfachen Dinge, die die Welt verändern!)